jugendumweltwettbewerb   

 

Die Gewinnerideen des 

JugendUmweltWettbewerbs:

 

 

1. Platz :

 

Eine Idee, welche wir diesen Sommer umsetzen wollen hat mit einem unserer liebsten Hobbys zu tun, dem Organisieren von Veranstaltungen und Unterhaltungsattraktionen.

 

Letztes Jahr hatten wir erstmals ein 4D-Kino im Strandbad Radolfzell organisiert, indem die Gäste einen Drohnenflug über Radolfzell erleben konnten, welcher an unterschiedlichen Orten real gedreht wurde.

Das einzig große Problem bei diesem Projekt machte die Sommerhitze, mit der wir nicht in einer solchen Intensität gerechnet hatten.

Um dieses Jahr das Projekt angenehmer für uns und unsere Gäste zu realisieren, haben wir uns einige Ideen überlegt. Zum einen eine Isolierung aus Pappwänden des Raumes und vor allem eine Klimaanlage. Und zwar eine Klimaanlage, welche aus 100% erneuerbaren Energien gespeist wird. Hierfür werden wir uns Solarzellen zulegen, welche den Strom für die Klimaanlage liefern.

Eine Win-Win Situation für alle, da:

-es für uns angenehmer wird dieses Projekt zu realisieren.

-es für die Gäste angenehmer wird das 4D-Kino zu besuchen.

-ein gutes Beispiel um für erneuerbare Energien zu werben.

 

 

                                 2. Platz:

 

Ein Tipp, welchen jeder Jugendlicher und Bürger der Stadt Radolfzell nutzen kann ist, beim Surfen im Internet die Suchmaschine zu wechseln. Die meisten aus unserer Generation nutzen als Suchmaschine wahrscheinlich Google, um etwas im Internet zu recherchieren.

Anstelle von Google empfehlen wir daher auf die Suchmaschine Ecosia umzusteigen. Die Suchmaschine funktioniert wie jede andere auch, ebenfalls wird wie bei jeder Suchmaschine Werbung bei den Ergebnissen eingeblendet. Der Unterschied jedoch ist, dass Ecosia 100% ihrer Gewinne nutzt um weltweit Bäume zu pflanzen um CO2 zu reduzieren. Über die Echtheit dieses Projektes kann man sich auf deren Webseite: www.ecosia.org mit Hilfe von glaubwürdigen Finanzberichten überzeugen.

Im Schnitt, kommt laut Ecosia bei 45 Suchanfragen genügend Geld zusammen um einen Baum zu pflanzen. Damit kann jeder Internetnutzer es schaffen in einem Jahr mehrere hundert Bäume zu pflanzen.

 

                                  3.Platz:

 

Idee 1: Nachhaltig einkaufen

Unter diesem Punkt kann man unzählige Verbesserungsvorschläge anbringen. Die wichtigste Faustregel lautet, regional und saisonal einkaufen.Gerade im Sommer gibt es so viel regionales Obst und Gemüse, wie z.B. Erdbeeren, Kohlrabi, Tomaten,... da braucht es gar nicht die Mango oder Ananas, welche aus weiter Entfernung eingeflogen wurde. Ein weiterer Punkt sind die Alternativen zu den Einwegplastiktüten, in denen man Obst und Gemüse kauft. Hierzu gibt es wiederverwendbare Beutel. Diese sind super leicht und stabil und können etliche Male benutzt werden.Milch und Wasser aus Glasflaschen anstatt dem Tetra Pak und PET-Flaschen sind weitere Punkte, die einfach umzusetzen sind und viel unnötigen Müll sparen.Wie man sieht, gibt es viele einfache Möglichkeiten nachhaltig einzukaufen. Auch wenn wir Jugendlichen in der Familie nicht für das einkaufen zuständig sind, können wir unsere Eltern überzeugen, ihr Einkaufsverhalten umzustellen und dabei viele gute Alternativen aufzuzeigen.

Idee 2: Reisen

Nach dem Abitur zieht es die Jugendlichen heutzutage nach Südostasien, Australien oder Neuseeland. Diese langen Flugreisen bilden einen Killer des CO2-Fußabdrucks. Man muss aber auch gar nicht so weit verreisen, auch in Deutschland oder nahe gelegene andere Länder, in die man einfach mit öffentlichen Verkehrsmittel kommen kann, gibt es Natur, welche man entdecken kann oder auch andere Attraktionen. Den Sommer kann man beispielsweise auch wunderbar am Bodensee verbringen, denn wir müssen uns immer wieder bewusst machen, dass wir da leben, wo andere Urlaub machen. Um dennoch den Horizont etwas zu erweitern, kann man auch mal in andere Städte gehen, um zu baden oder etwas Sightseeing zu machen. Wenn es einen doch in die Berge zieht, bilden das Allgäu oder der Schwarzwald eine Alternative zu den weit entfernten Bergen wie in Neuseeland. Ich zum Beispiel verzichte nach meinem Abi bewusst auf eine Flugreise und gehe anstatt dessen ins Allgäu,um dort auf einer Alpe zu arbeiten, neue Erfahrungen zu sammeln und dort die Natur zu genießen.